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OSTERN

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Wie Ihr vielleicht schon wisst, liebe ich Wolf-Dieter Storl und zu Ostern möchte ich gerne seine Gedanken und sein Wissen hier mit Euch teilen. Habt es gut!

 

„Ostern feierten schon die alteuropäischen Waldvölker und überhaupt die indoeuropäischen Völker. Ostern ist verwandt mit Osten, den dort geht die Sonne auf, das Licht, das die finstere Nacht vertreibt. Es ist das Fest der Morgenröte, die bei den Indoeuropäern als eine junge Göttin imaginiert wurde, die über das Land geht und mit jedem Schritt das Lebensgrün sprießen lässt. Sie ist die liebliche Göttin Ushas der vedischen Inder, die Aurora der Römer, die Eos der Griechen, die Easter der heidnischen Sachsen, die germanische Osra. In der Vision der Seher galt sie als Tochter des Himmels und Schwester der Sonne. Jeden Morgen erscheint sie unserer Seele als strahlende Muse und bringt uns in den neuen Tag. Wenn unser Geist klar ist, können wir sie morgens, an der Schwelle zwischen Schlafen und Wachen sehen. (Das ist keine Einbildung, sondern ein wahrhaftes Sehen mit den Augen der Seele.)

Da das Jahr, wie ein großer Tag ist, erschient diese jungfräuliche Göttin auch im Jahreszyklus. Sie erscheint im Frühling mit dem neuen Licht, welches die Seele erfreut. Frisches Grün, bunte Eier und der flinke, fruchtbare Hase gehören ihr.

Die christliche Vision ist kein Widerspruch zu dieser Vision. Denn auch hier ist Ostern das Fest der Auferstehung des Lebens. Der schwere Stein des Materialismus wird weggerollt. Auch hier wird die Botschaft gebracht, dass unser Universum nicht nur aus Materie und unpersönlicher Energie besteht, sondern dass das Leben selbst und die Beseeltheit Teil des Ganzen sind. Ja, dass sie sogar den Vorrang haben, dass sie unzerstörbar sind, dass sich nicht nur das Leben der Natur jedes Jahr erneuert, sondern auch unsere Seele rein, strahlend und voller Freude wieder aufersteht, nachdem alles düstere Leid überwunden ist.“ Quelle Newsletter Storl

Wolf Dieter Storl auf YouTube über Ostern